Jefferson Martins Tomás

Helfen Sie Jefferson Martins Tomás und übernehmen Sie eine Patenschaft.
Helfen Sie Jefferson Martins Tomás und übernehmen Sie eine Patenschaft.

geboren am 17.12.1996

Ich lebte zusammen mit meiner Mutter, meiner Oma und meiner Tante. Meine Mutter ist Silvia Helena, meine Tante Valdenice da Silva, aber ich nenne sie Nisinha. Ich ging auf die Strasse, weil wir grossen Hunger hatten, ich und meine Geschwister. Wir sind 6 Geschwister: Leandro, Antiele, Alice, Mimi und ich. Es gibt einen Onkel der ebenfalls bei uns wohnt. Ausserdem habe ich Cousins und Cousinen: Priscila, Valquiria, Renato und Camila. Ausserdem habe ich einen Cousin, der nur auf der Strasse mit mir zusammengelebt hat, das ist Anderson. Einmal haben wir eine DVD von Xuxa gestohlen und eine andere von Batman. Ich habe den Leuten gesagt, dass wir sie gekauft haetten, aber wir hatten sie gestohlen. Es gab Tage da verbrachten wir die ganze Nacht auf der Strasse und verdienten mehr als 100 Reais. Wir gingen weg vom Busbahnhof “Antonio Bezerra” und gingen zum Dragão do mar. Dort haben wir um Geld bei den Touristen\Gringos gebettelt. Ich habe gesagt: “Gringo, Gringo, gib (dare ital.) mir einen Real, denn ich habe (teno ital.) grossen Hunger.” Wir haben uns ausserdem am Busbahnhof “Lagoa” aufgehalten, mit unseren Freunden Josimar, Michael, Diogo. Meine Familie lebte unter der Unterfuehrung von Antônio Bezerra. Oft bin ich vor das Shoppingcenter “Northshopping” gegangen, um zu betteln, weil meine Geschwister alle zu Hause Hunger hatten. Spaeter ging ich auf die Strasse und kam nicht wieder zurueck nach Hause, und schlief dort meistens auch. Ich lebte meistens nur auf der Strasse um zu betteln. Zuhause hungerten meine Geschwister und ich, aber wenn ich auf die Strasse ging um zu betteln, habe ich es meistens geschafft, ewtas zu essen zu bekommen und habe etwas Geld mit nach Hause gebracht, damit meine Mutter Essen fuer meine Geschwister kaufen kann. Meine Mutter fand es gut, wenn ich mit Geld von der Strasse nach Hause zurueckkehrte. Sie sagte: geh auf die Strasse mein Kind, bettel um Geld, denn ich habe nichts, um es deinen Geschwistern zu geben. Meine Familie lebt nicht mehr unter der Bruecke. Meine Oma hatte es geschafft eine Haus in Parque Santa Rosa zu bekommen. Meine Mutter ist nach São Paulo gegangen. Spaeter wird sie kommen und mich hier abholen. Sie ging dorthin, um mit einer Frau zusammen zu arbeiten. Auf der Strasse haben wir auch um Spiele gebettelt, also haben wir auch gespielt. Auf der Strasse habe ich schon Drogen genommen: Haschisch, Loló, Pedra. Pedra ist eine Art von Haschisch, nur wirkt es anders. Wir haben Geld erbettelt und es uns gekauft. Ich habe es in der Naehe vom Dragão do Mar gekauft, im Haus einer Frau, die es uns verkauft hat. Haschisch hat 3 Reais gekostet. Es gab auch mehr fuer 4 Reais. Wir nahmen es in einem verlassenen Haus, in der NR. 26. Wir mochten es, Drogen zu nehmen. Ich habe nicht viel gemerkt, nur Schmerzen im Magen, aber nichts Ernstes. Ich kam ins Sitio Der Kleine Nazareno, weil meine Mutter Silvana gebeten hat mich hierher zu bringen, weil sie nach São Paulo gegangen ist. Als Silvana mit mir sprach, war ich gerade im SOS-Kinderdorf in Pirambú. Da war es schoen, Wir haben gespielt, ferngesehen..... Ich mag es hier im Kleinen Nazareno. Ich mag die Erzieher, die Aktivitaeten, die Kapelle....es ist ganz toll. Wenn ich aelter bin, will ich Busfahrer werden, denn die bringen die Leute nach Hause. Es ist toll, die Leute nach Hause zu bringen. Wenn ich gross bin, will ich meiner Mutter helfen, damit sie fuer meine Geschwister etwas zu essen kaufen kann. Sie ist richtig toll und hilft auch anderen Menschen. Ich mag meinen Vater nicht, er ist sehr schlecht. Wenn ich ihn um Sachen bitte, gibt er sie mir nicht. Ich mag ihn nicht, weil er mich auch nicht mag. Meine Mutter, die mag ich, denn sie ist sehr gut. Einmal habe ich meine Geschwister vor Hunger weinen sehen, also hat meine Mutter mich gebeten auf die Strasse zu gehen und Geld zu erbetteln. Sie hat sich von meinen Vater getrennt. Sie haben nur gestritten. Ich wollte schon immer ein Fahrrad bekommen, denn meine Tante hat mir beigebracht Fahrrad zu fahren. Es war das Fahrrad von “Pimpolho”, einem Freund von mir, der in der Naehe meines Hauses gewohnt hat.   

 

 

 


 

Das Zentralinstitut für soziale Fragen bewertet besonders vertrauenswürdige Hilfsorganisationen mit dem Spendensiegel. Auch wir haben das Zeichen des Vertrauens!


Sie können dem Kleinen Nazareno auch online eine direkte Spende zukommen lassen.
Im Namen der Straßenkinder möchten wir Ihnen danken!