Pedro Levi de Castro

Helfen Sie Pedro Levi de Castro und übernehmen Sie eine Patenschaft.
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Ich bin 8 Jahre alt, das Haus meiner Eltern befindet sich in der Favela „Bom Jardim“. Ich möchte groß werden um meiner Mutter zu Helfen. Ich möchte, dass Gott meine Familie segnet und ich möchte, dass ihr nichts Schlechtes passiert. Mein Vater mag mich nicht mehr. Ich bin nicht mehr sein Sohn, ich mag ihn nicht mehr und er mich auch nicht. Ich habe nur noch meine Mutter und Gott. Mein Vater mag nur meine Geschwister, aber er mag mich nicht, ich bin auch sein Sohn aber am schlimmsten ist, dass ich nicht weiß warum er  mich nicht mehr mag. Einmal brachte mich meine Mutter zu seinem Haus, er hat sie geschlagen und deswegen hat meine Mutter gesagt dass ich gehen muss. Meine Mutter wohnt nicht mit ihm, sie sind getrennt. Mein Großvater ist  toll, wenn er etwas hatte gab er es mir, aber manchmal wenn er nichts hatte konnte er mir nichts geben. Ich respektiere ihn, er behandelt mich gut, genau wie meine Mutter. Wenn meine Mutter von der Arbeit kam, gab sie mir Geld, n damit ich etwas zu Essen  kaufen konnte, denn im Haus hatten wir nichts. Sie arbeitete als Bettlerin, sie bettelte die Autofahrer an. Ich war auch schon mit ihr dort. Es gab einen Tag als ich krank war  und nicht alleine zu Hause bleiben konnte, also hat sie mich mitgenommen. Mein Bruder geht auch betteln, er bettelt um etwas z essen bei den Häusern oder um etwas Geld um Essen kaufen zu können. Wir gehen auch zu dem Haus unseres Vaters. Ich habe  einen anderen Vater, er ist der Vater von meinem Bruder aber ich nenne ihn auch Vater. Mein Vater will mich nicht mehr, also nenne ich jemand anderen Vater. Wenn meine Mutter kein Geld hat, gibt er uns etwas Geld. Sie wohnen nicht zusammen, er ist nicht verheiratet und hat keine Freundin. Wenn er Fußball spielen geht, nimmt er uns mit mit. Danach fahren wir zu einem Freund von meinem Vater und essen dort zu Abend. Wir bitten ihn um Geld, wenn er etwas hat gibt er uns etwas. Er stottert etwa so: „ gá gá gá.“ Er arbeitet. Mein Bruder war schon bei der Arbeit meines Vaters. Ich mag ihn und meine Mutter sehr. Wir sind sehr arm, wir haben zu Hause kein Sofa.

Es gibt 3 Räume und eine Küche. Es gibt ein Bad, es ist kaputt und befindet sich nicht in Haus, sondern im Hinterhof.  Meine Schwester hat 2 Fernseher, sie hat einen meiner Mutter geliehen. Wir schauen in ihrem Zimmer fern. Alle schlafen in einem Zimmer. Wenn wir schlafen gehen, schlafen ich, mein Bruder und meine Mutter sehr zusammengedrängt in der Hängematte. Meine 3 Schwestern, die schon größer sind, schlafen in einem Bett. Wir haben nur eine Hängematte zu Hause. Der kleine Sohn meiner Schwester wohnt auch dort. Als mein Vater gesagt hat, dass er mich nicht mehr als Sohn möchte, war ich nicht sehr traurig, weil ich sowieso schon genervt von ihm war. Er hat nur Dinge für meine Schwester gekauft, nicht für mich. Einmal hat er Kaugummi gekauft und mir nichts abgegeben. Mein Vater sagte mir, dass er nicht länger mein Vater sein wolle und ich sagte ihm, dass ich ihn auch nicht mehr als Vater haben will. Als er mich schlagen wollte mischte sich mein Großvater ein und beschützte mich. Er wohnt weit von meinem Haus entfernt. Ein habe ein paar Onkel, einer wohnt sehr nahe an meinem Haus. Ich habe ihn um Gottes Segen gebeten, doch er hat mich und meine Mutter nur beschimpft. Jetzt ist er nicht mehr mein Onkel. Er hat das getan, weil er sauer auf meine Schwester ist. Sie hat seine Frau überfallen. Sie hat 80 R$ aus der Tasche geklaut. Meine Schwester hat sie geklaut und ist weg gerannt. Mein Onkel und seine Frau haben sich mit ihr gestritten, deshalb hat sie sich gerächt und die Frau ausgeraubt. Ich ging nach Hause, ich hatte etwas Geld bekommen und mir etwas zu Essen gekauft. Als ich sah, dass meine Schwester im Haus war bin ich zu ihr gerannt habe sie umarmt und habe ihr mein Essen gegeben und selbst nichts gegessen. Meine Schwestern sind auch auf der Straße, halten sich bei den Terminals auf, nur eine Schwester lebt zu Hause. Ich war auch zu Hause. Manchmal, wenn ich zu ende gespielt hatte, rief ich meinen Bruder um mit ihm bei den Häusern in der Nähe zu betteln und mit dem gesammelten Geld Videospiele zu spielen. Ich ging nicht zum Terminal. Einmal ging ich meinem Schwestern hinterher, weil wir benachrichtigt wurden, dass eine von ihnen dem sterben nahe war. Aber es war nicht so, aber sie war krank weil man auf der Straße schnell krank wird. Wenn wir bettelten, bekamen wir Kleidung und Geld. Meine Mutter macht das immer noch. Ich war nicht in der Schule, denn in der Nähe unseres Hauses gab es keine Schule. Keiner meiner Geschwister sind zur Schule gegangen. Hier gehe ich zur Schule und habe auch schon was gelernt. Meine Mutter schlägt uns nicht, sie hat gesagt, dass sie es nicht mag so etwas zu tun. Wir haben nur Hausarrest bekommen, dann durften wir nicht spielen, mussten im Haus bleiben und meiner Mutter helfen das Essen zu zubereiten. Wenn ich mit meinem Bruder stritt, kam meine Mutter mit einem Flip Flop in der Hand damit ich aufhörte zu streiten. Als ich jünger war, ungefähr 5 oder 6 Jahre alt, aß ich Lehm. Ich mochte es gerne Lehm zu essen. Ich habe mit dem Lehm gespielt und vom Boden gegessen. Aber meine Mutter hat mich dann oft geschlagen damit ich aufhöre, jetzt mag ich es nicht mehr Lehm zu essen. Meine Mutter darf sich nicht erschrecken, dann schlägt ihr Herz schneller und sie wird ohnmächtig. Ich mag meine Straße nicht, ich will dort weg. Betteln ist gut, denn dann bin ich wenigstens nicht zu Hause. In dieser Straße zu leben ist nicht gut, denn es gibt viele Schießereien. Einmal  hat mich eine Kugel getroffen, aber sie hat meinen Arm nur gestreift. Meine Mama hat geschrieen, damit ich von der Straße weg gehe und renne. Einmal als ich gespielt habe, hat ein Mann ein Messer geklaut und wollt einen Revolver stehlen, der Mann rannte weg und ein anderer Mann schoss auf ihn. Ich wäre fast gestorben, ich stand dazwischen, als der Kerl geschossen hat. Es ist gefährlich und deswegen habe ich gesagt, dass ich schnell erwachsen werden will, dann kann ich arbeiten und meine Mama und meine Familie von dort weg holen. Ich weiß dass es eines Tages passieren wird.

 

 


 

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