Die Situation

Straßenkind am Klebstoffschnüffeln
Ein Straßenkind am Klebstoffschnüffeln
 

In Brasilien leben ungefähr 25.000 Kinder völlig verwahrlost auf der Straße. Jeden Tag kämpfen sie um ihr Überleben, und gegen die Realität: Hunger, Kälte, Prostitution und Drogen – dabei leben sie in ständiger Angst vor gewalttätigen Übergriffen von Banden und der Polizei.

Der Verein.

Um den Kindern ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen, gründeten die Löninger Brüder Rosemeyer, 1994, den Verein „Der Kleine Nazareno e.V.“ und die Partnerorganisation „Associacao Beneficente O Pequeno Nazareno“ (OPN). In den letzten zehn Jahren entstanden zwei Nazareno-Dörfer – in Fortaleza und Recife – die heute für mehr als 110 Kinder ein neues Zuhause bedeuten.

Jedes der ehemaligen Straßenkinder ist einzigartig und dennoch haben sie alle etwas gemeinsam: die Vergangenheit auf der Straße und den Traum später einmal ihren eigenen Kindern ein besseres Zuhause zu geben.

Unsere zehnjährige Erfahrung mit Straßenkindern zeigt: Selbst mit geringen Mitteln ist es möglich, Kinder in Brasilien von der Straße zu holen. Diese Tatsache gibt uns Mut weiter zu machen. Und sie erfüllt uns mit Fassungslosigkeit, wenn wir bedenken, wie viele Kinder in Brasilien noch immer unermesslichem und sinnlosem Leid ausgesetzt sind.

Die Betreuung.

Schritt für Schritt begleiten wir die Kinder in ihrem Erwachsen werden. Wir geben ihnen ihr Selbstwertgefühl zurück, lehren sie Lesen und Schreiben und ermöglichen ihnen Beraufsausbildungen.

In Zukunft.

Wir möchten mehr Kinder aufnehmen können. Und ihnen allen eine Ausbildung ermöglichen. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung.

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